ein Vortrag über die Möglichkeiten einer respektvollen Begleitung unserer Kinder in der Familie und in der Schule.

Dieser Vortrag ist eine Einladung an alle Eltern und Lehrer, die ihr Kind oder ihre Kinder ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten, auf dem alle Beteiligten immer wieder auf Hindernisse stoßen, denen sie oft hilflos gegegnüberstehen.

Täglich sind wir im Umgang und der Begleitung unserer Kinder neuen Herausforderungen ausgesetzt, auf die wir oft keine Antwort haben.

Kinder die sich schlecht konzentrieren können, aggressive Kinder, die auch vor der Schule nicht halt machen, immer mehr Kinder, die als hyperaktiv oder verträumt erlebt werden oder die sich nicht in gängige Schemata einfügen können, die Probleme im Sozialverhalten haben und die auch oft auf sich alleine gestellt sind.

Die Ursachen solcher Schwierigkeiten sind sehr vielfältig und oft sind es viele Faktoren, die zusammenkommen und dazu führen, dass ein Kind als „schwierig“ erlebt wird.

Die Frage die sich in diesem Zusammenhang stellt ist, ob es überhaupt „schwierige“ Kinder gibt oder ob es nicht vielmehr schwierige Lebensbedingungen und besondere familiäre Umstände sind, denen unsere Kinder heute in zunehmendem Masse ausgesetzt sind.

Dieser Vortrag möchte dafür sensibilisieren, die Kinder wieder in den Mittelpunkt zu stellen, nicht dadurch, dass wir versuchen, sie an bestehende Systeme anzupassen, sondern um Antworten auf Fragen zu finden, die sie uns durch ihr Verhalten und ihre Präsenz vor die Füße legen.

Der Vortrag möchte außerdem Wege aufzeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen der Familie und der Schule noch effektiver gestaltet werden kann. Hier rückt die systemische Betrachtungsweise in den Vordergrund. Jedes Kind ist in das System seiner eigenen Familie fest eingebettet. Aus dieser Familie schöpft es seine Kraft, die es braucht um sich zu entwickeln. Auch in jedem Klassenverband herrscht eine systemische Ordnung, die beachtet werden will, damit ein Klima entstehen kann, in dem noch effektiveres Lernen stattfinden kann und das Eingebundensein des einzelnen Kindes in das System Schule erfahrbar wird.

Es werden Ansätze vorgestellt, wie diese systemische Vorgehensweise auch im Unterricht in den einzelnen Klassen wirksam werden kann. Jedes Kind ist in die große Seele der Familie eingebunden und diese Familie ist seine Kraftquelle, die es für seine Entwicklung braucht.

Kinder sind auch mitunter Symptomträger innerhalb des Familiensystems oder sie sind mit Familienangehörigen verstrickt, so dass sie nicht ihr eigenes Leben leben können.

Gebühr:  10 Euro

Die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte dem Vortragskalender!

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