Wüstenretreat

Bewegungen der Stille

 

– eine Seminarreise in das Sandmeer

der tunesischen Sahara

vom 24. März 2018 bis 07. April 2018

und 19. Dezember 2018 bis 02. Januar 2019
 

Wüsten Retreat

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem unsere 1. Seminarreise im Dezember 2016 eine so eindrückliche und wundervolle Erfahrung für uns alle war, wartet die 2. Seminarreise bereits auf uns. Sie wird vom 20. Dezember 2017 bis 03. Januar 2018 stattfinden – inshallah.

Diese Seminarreisen ins Sandmeer der tunesischen Sahara sind Reisen zu uns selbst. Wir tauchen ein in ein Sandmeer, das uns willkommen heißt und das uns so nimmt, wie wir sind. In der Weite und der Stille einer unendlich scheinenden Wüstenlandschaft kommen wir zur Ruhe, mit jedem Schritt, den wir in diesem weichen Sand gehen, etwas mehr. So betreten wir neue äußere Landschaften, die uns fast unwirklich erscheinen und dadurch öffnen sich auch neue innere Türen in unserer Seele.

Wenn wir uns der Wüste aussetzen, dann spiegelt sie uns selbst zurück. Diesen Bewegungen können wir uns kaum entziehen. Sie erfassen uns und wir sind überwältigt von dem, was da aus unserem Inneren ins Licht unseres Bewusstseins möchte. Die Wüste urteilt nicht über uns, sie nimmt uns genau so, wie wir sind. Sie bietet uns keinen Widerstand, auf den wir unsere selbsterschaffenen Haltungen und Meinungen über uns selbst projizieren können, sondern sie ermutigt uns, all dem unsere Akzeptanz zu geben, was ist. Dazu sind keine Methoden oder therapeutische Ansätze notwendig. Die Wüste selbst wird in ihrer Reinheit, ihrer Weite und ihrer Stille zum Therapeutikum. Gerne begleite ich Euch dabei.

Gehen in der Stille


Wir gehen und mit jedem Schritt haben wir das Gefühl, mehr und mehr Teil dieser Landschaft zu werden. Leere darf sich in uns ausbreiten, denn da gibt es nichts außer den Dünen, den Menschen, die uns begleiten und natürlich den Dromedaren, die unsere Lasten bereitwillig tragen. Wenn wir für uns alleine gehen, mit Blickkontakt zu den anderen, oder wenn wir am Morgen beim Sonnenaufgang oder am Abend beim Sonnenuntergang alleine auf einer Düne sitzen, dann erleben wir diese Leere noch intensiver und so kann uns die Erfahrung geschenkt werden, dass in dieser Leere alles enthalten ist, was ist. Der ganze Reichtum, den wir in uns tragen, kann sich uns in dieser Leere offenbaren. Auch aller Schmerz, alle Tränen, die wir noch nicht geweint haben, dürfen ans Licht. Die Wüste nimmt sie gerne auf. Und auf einmal kann sich auch in uns diese unglaubliche Weite ausbreiten, die uns erfahren lässt, dass wir nicht getrennt sind von all dem, was existiert. Wir erleben uns als kleines Sandkorn unter vielen anderen und dies bringt uns in Kontakt mit einer tiefen Demut, Dankbarkeit und Freude unserem eigenen Leben und der ganzen Existenz gegenüber.

Wir werden in der Regel etwa 4 – 5 Stunden täglich, mit entsprechenden Pausen, gehen, entweder alleine, zusammen mit anderen oder in den Spuren der Karawane. Jeder kann dabei seinem eigenen Rhythmus folgen. Wer möchte, kann sich auch auf dem Rücken eines Dromedars durch die Wellen der Sanddünen schaukeln lassen. Dies allein ist, im Einklang mit diesen wunderbaren Tieren, schon eine wertvolle Erfahrung.

Gemeinschaft erleben


Wenn wir mit anderen am Feuer sitzen und gemeinsam essen, Tee trinken und singen, dann können wir diese Geschenke, die wir erhalten haben, auch mit anderen teilen. So fühlen wir uns mit unserer Einsamkeit, die ebenfalls zu uns gehört, doch als Teil einer Gemeinschaft, denn ohne die Beziehungen zu anderen Menschen kann unser Leben nicht gelingen. So können wir uns auch gegenseitig darin unterstützen, in unserer Offenheit einander zu begegnen und uns selbst in anderen wieder zu erkennen. Dies trägt zu unserem eigenen Transformationsprozess bei.

Wir dürfen dabei erfahren, woran wir noch aus Angst festhalten und so verhindern, dass sich etwas Neues in unserem Leben ausbreiten darf.

Die Wüste wird uns auch dabei liebevoll unterstützen.

So dürfen wir die tiefe Erfahrung machen, dass wir alle von einer höheren Macht geführt werden. Das einzige was es dazu braucht, ist unser Einverstandensein mit allem, was ist.

Nachdem die Sonne untergegangen ist, breitet sich ein Sternenhimmel über uns aus, den wir so in dieser Dimension noch nie erlebt haben. Wenn wir uns ihm aussetzen, dann dürfen wir die Erfahrung machen, dass auch wir Teil dieses Sternenhimmels sind und dass er für uns alle auch das Tor zu unseren Ahnen sein kann, die uns auf dieser Reise ebenfalls begleiten.

Wuesten Retreat Sahara

So nächtigen wir in einem „1000 – Sterne – Hotel“ entweder unter freiem Himmel oder in einem Zelt (kleines Igluzelt) und wir fühlen uns beschützt und behütet.

Wir können an einem Platz, der uns besonders gefällt auch  2 oder 3 Tage verweilen, so wie wir das möchten. Es wird kein straffes Programm geben, sondern wir folgen den Bewegungen, die sich aus der Gruppe heraus ergeben und unseren Bedürfnissen entsprechen. So werden die Tage des Gehens auch unterbrochen sein von Tagen der Ruhe, des Verweilens und der Stille.

Die Beduinen, die uns mit ihren Dromedaren begleiten, richten sich dabei nach unseren Wünschen und helfen uns, diese Reise zu einem besonderen Erlebnis für uns alle werden zu lassen.

Die Begegnung mit uns selbst


Ein Highlight dieser Reise wird ein 3 – tägiges Wüsten – Retreat sein.

An einem wunderschönen Platz, vielleicht mit einem Brunnen werden wir unser „Basislager“ aufschlagen. Alle TeilnehmerInnen haben dann die Möglichkeit, für 3 Tage ganz für sich alleine in das Sandmeer einzutauchen. Dabei kann jeder selbst für sich entscheiden, wie weit entfernt er oder sie sich vom Basislager in diesen 3 Tagen aufhalten möchte. Wer möchte, wird an seinen Platz geführt, der ihm oder ihr gefällt und an dem er oder sie dann diese 3 Tage verbringen wird. Nach diesen 3 Tagen werden wir dann von den Beduinen wieder abgeholt.

Dies ist ein Angebot, auf das es sich in jedem Falle lohnt, sich darauf einzulassen, denn hier sind wir ganz mit uns und der Wüste allein. Hier haben wir die Möglichkeit, in dieser Stille und Weite zu erfahren, wer wir wirklich sind. Wir setzen uns uns selbst aus, mit allem, was es uns kostet und kehren glücklich und reich beschenkt wieder zur Gemeinschaft zurück.

Alle haben die Möglichkeit, die Entfernung zum Basislager selbst zu wählen und auch jederzeit vor Ablauf dieser 3 Tage, wieder dorthin zurückzukehren.

In diesen 3 Tagen können wir fasten und nur Wasser bzw. Tee zu uns nehmen, oder wir nehmen etwas Brot, Gemüse und Obst mit.

Weihnachten und der Jahreswechsel im Sandmeer


Weihnachten und der Jahreswechsel werden natürlich besondere Tage in der Wüste sein.

Auch hier haben wir die Gelegenheit, in diesem äußeren Rahmen der Wüste unser inneres Bethlehem zu feiern und das alte Jahr zu verabschieden. Ich selbst habe diese Tage nie intensiver erfahren dürfen, als im Sandmeer.

Ortskundige Beduinen werden uns mit ihren Dromedaren begleiten und uns den Weg weisen. Sie sorgen liebevoll für unser aller Wohl, indem sie schöne Lagerplätze für uns aussuchen, für uns jeden Tag einfache aber sehr wohlschmeckende Mahlzeiten zubereiten und uns auch sonst mit allem versorgen, was wir brauchen. Sie werden auch für uns musizieren und mit uns zusammen singen.

Spurensuche


Abdallah, der mich auf meiner letzten Reise zusammen mit Achmed durch die Wüste begleitete, wird auch mit uns auf Spurensuche gehen, wenn wir das wollen. Er ist ein echter Sohn der Wüste, denn er ist hier geboren und kann uns so auch die Spuren der Tiere, die hier leben, zeigen.

Und wenn wir Glück haben, dann wird auch das eine oder andere dieser Tiere unseren Weg kreuzen.

Zu unserer Reisezeit halten die Schlangen und Skorpione Winterschlaf und auch die Liebesbekundungen der Fliegen werden sich in Grenzen halten.

Die Temperaturen in der Sahara sind zu dieser Jahreszeit sehr angenehm, so dass wir uns in der Regel den ganzen Tag über in der Sonne aufhalten können. Die Nächte sind eher kalt, doch mit der richtigen Ausrüstung dürfte auch das kein Problem sein.

 

Ein altes Sprichwort der Beduinen lautet: „Aus der Wüste kommt ein anderer zurück, als der, der hineingegangen ist.“ In diesem Sinne freue ich mich auf unsere gemeinsame Reise.
 

Reiseplanung:

Wüstenretreat Bewegungen der Stille

1. Tag (24. März):

Abflug voraussichtlich ab Zürich je nach Flugverbindung Ankunft in Djerba/Tunesien voraussichtlich am Nachmittag und Weiterfahrt mit dem Auto nach Douz, dem Tor in die Wüste. Übernachtung in einem Hotel in Douz.

2. Tag:

Nach dem Frühstück erst einmal ankommen z. B. mit einem kleinen Bummel durch die Stadt. Am Nachmittag Treffen mit den Beduinen und den Dromedaren und gemeinsamer Aufbruch in die Wüste.

3. – 13. Tag

Reise durch das Sandmeer und Rückkehr aus der Wüste (05. April 2018) Übernachtung im Hotel in Douz

14. Tag:

Rückfahrt nach Djerba. Übernachtung im Hotel.

15. Tag:

Heimreise (07. April 2018)

Alle TeilnehmerInnen erhalten nach der Anmeldung einen Infobrief mit einer ausführlichen Teilnehmer – Checkliste.

Wir brauchen auf jeden Fall einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass.

Für Tunesien gibt es keine Pflichtimpfungen.

Kosten:  1.980 Euro

In den Kosten sind enthalten:  Hin – und Rückflug, Verpflegung, Gebühr für die Begleitung und Organisation der  Beduinen mit den Dromedaren, Reise - und Seminarleitung, Hotelkosten, Kosten für Transfer von Djerba nach Douz und zurück. Nicht enthalten sind die Transferkosten vom Wohnort zum Flughafen und zurück.

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 TeilnehmerInnen begrenzt.

Anmeldeschluss:  19. Februar 2018

Diese Seminarreise hat sowohl inneren wie auch äußeren Expeditionscharakter.

Für entsprechende Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Die Karawane zieht weiter!  Kommst du mit?

 

Wüstenretreat Sahara Tunesien

Flyer Wüsten Retreat


Infoabend:

Am 24. Januar 2018 wird um 19.30 Uhr im Eulenspiegel in Wasserburg/Bodensee ein Infoabend über die nächste Wüstenreise stattfinden.

An diesem Abend werde ich ausführlich über diese Reise informieren und auf alle Fragen, die in diesem Zusammenhang entstehen, eingehen.

Bitte vorher bei mir anmelden!


Anmeldung zum Wüsten Retreat
 
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